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Himmelsgeborene: Metzen wollte mehr Mut

Chris Metzen drängte das Team laut Tim Jones, beim neuen Volk nicht auf Nummer sicher zu gehen. Die Entwickler rechnen mit Gegenwind und erklären, warum Zephras kein Pflichtprogramm für alle wird.

Warum startet WoW Forever mit einem neuen Elfenvolk statt zuerst jede alte Kartenlücke zu füllen? Im ersten Entwicklerpodcast sprechen Tim Jones und Josh Greenfield ungewöhnlich offen über diese Entscheidung. Chris Metzen habe das Team ausdrücklich ermutigt, bei den Himmelsgeborenen nicht nur den sichersten Weg zu wählen.

Kurz zusammengefasst

  • Die Entwickler erwarteten geteilte Reaktionen auf das neue Volk.
  • Jones beschreibt Metzens Anstoß, eine unerwartete, aber in Classic verwurzelte Geschichte zu erzählen.
  • Greenfield sagt, das Starterlebnis auf Zephras reicht ungefähr bis Stufe 12.
  • Für andere Charaktere ist dort nach seiner Aussage kein regelmäßiger Materialfarm- oder Raidzwang vorgesehen.

Bekannte Wünsche nicht alle auf einmal abhaken

Gilneas, Quel’Thalas und andere offene Orte standen auch im Team auf der Liste. Greenfield sagt, man hätte die erwarteten Schauplätze zu Beginn einfach nacheinander abarbeiten können. Dann wäre dieser Vorrat jedoch schnell erschöpft gewesen. Die Himmelsgeborenen sollten zeigen, dass Forever neben vertrauten Antworten auch neue Geschichten tragen kann.

Jones erzählt, Metzen habe die Entwickler zum mutigeren Ansatz gedrängt. Die Geschichte sollte dennoch nicht wie ein Fremdkörper wirken. Darum habe das Team eng mit Lore-Verantwortlichen gearbeitet und die neue Kultur in bekannte Warcraft-Grundlagen eingebettet.

Zephras soll kein wöchentliches Pflichtprogramm werden

Greenfield grenzt den Umfang des neuen Volkes ein: Himmelsgeborene erhalten ein Startgebiet und verlassen es ungefähr mit Stufe 12. Andere Spieler sollen dort nicht jede Woche für Materialien oder einen Raid erscheinen müssen. Wer die neue Geschichte skeptisch sieht, soll nicht dauerhaft an ihr hängen bleiben.

Das ist eine Aussage zur derzeitigen Ausrichtung, kein Ausschluss künftiger Inhalte auf Zephras. Ebenso ist die Aussicht auf bekannte Regionen noch kein Terminplan. Blizzard muss zeigen, ob die neue Kultur bei Spielern auch nach der ersten Skepsis als Teil des alten Azeroth ankommt.

Unsere Einordnung

Die Himmelsgeborenen sind eine bewusste kreative Wette, kein Versehen der Art-Abteilung. Blizzard nimmt die Kontroverse in Kauf, begrenzt den verpflichtenden Kontakt mit Zephras aber auf das Starterlebnis des neuen Volkes.

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Quellen

Geprüft am 26. September 2026. Maßgeblich sind die Aussagen der Entwickler in der ersten offiziellen Folge des WoW-Forever-Podcasts.

  1. Blizzard: WoW Forever Podcast, Themenblock ab 05:52
  2. Blizzard: offizielle Seite zur ersten Podcastfolge