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Hyjal-Sets nicht final: Blizzard erklärt die gefundenen Setboni

Die gefundenen Hyjal-Sets stammen laut Blizzard aus einem acht Monate alten Entwicklungsstand. Boni und Händler sind kein finaler Blick auf WoW Forever.

Die in der WoW Forever Beta gefundenen Hyjal-Tiersets sind laut Blizzard kein aktueller Ausblick auf das Endgame. Die Daten stammen aus einem ungefähr acht Monate alten Entwicklungsstand und werden vor dem Ende der Beta noch einmal überprüft.

Auch der zeitweise sichtbare Händler wurde nicht zufällig entfernt. Blizzard wollte verhindern, dass veraltete Boni als fertiges Klassendesign verstanden werden.

Die offizielle Einordnung

  • Die gefundenen Hyjal-Setdaten sind ungefähr acht Monate alt.
  • Der zugehörige Testhändler wurde bewusst aus der Beta entfernt.
  • Die Sets werden vor dem Ende der Beta erneut geprüft und verändert.
  • Einzelne Boni dürfen deshalb nicht als finale Raidbelohnungen behandelt werden.
  • Bestätigt bleibt: Blizzard arbeitet grundsätzlich an vielen neuen und überarbeiteten Setboni.

Was das für das Datamining bedeutet

Datamining zeigt, welche Dateien in einem Build vorhanden sind. Es beweist jedoch nicht, dass jeder gefundene Gegenstand aktuell getestet, unverändert veröffentlicht oder überhaupt erreichbar wird.

Bei den Hyjal-Sets kennen wir nun die Herkunft: Sie bilden eine ältere Designphase ab. Damit eignen sie sich als Blick in die Entwicklung, aber nicht als verlässliche Grundlage für spätere Best-in-Slot-Listen.

Warum acht Monate bei Klassenbalance viel sind

Seit diesem Stand hat Blizzard Talente verschoben, Ressourcenmechaniken verändert und neue Rollenmodelle diskutiert. Ein Setbonus, der zu einem früheren Talentbaum passte, kann im aktuellen Build zu schwach, zu stark oder vollständig überflüssig sein.

Besonders deutlich wird das bei Fähigkeiten, die inzwischen ersetzt wurden. Wenn ein Set auf eine alte Mechanik verweist, muss daraus kein Hinweis auf deren Rückkehr entstehen.

Unser früherer Fund bleibt relevant – aber anders

Wir hatten die große Menge neuer Setboni als Hinweis darauf eingeordnet, wie tief Blizzard alte Ausrüstung überarbeitet. Diese grundsätzliche Aussage bleibt bestehen. Die konkrete Bewertung einzelner Hyjal-Boni muss nach der neuen Entwicklererklärung jedoch zurückgestellt werden.

Den ursprünglichen Datamining-Beitrag haben wir deshalb mit einem sichtbaren Aktualisierungshinweis versehen und auf diese Einordnung verlinkt.

Unser Fazit

Die Klarstellung entwertet das Datamining nicht, setzt ihm aber eine notwendige Grenze. Die Dateien zeigen Blizzards Experimente, nicht automatisch den Veröffentlichungsstand. Für die Community ist das sogar eine gute Nachricht: Schwache oder widersprüchliche Boni sind nicht festgeschrieben.

Die Frage an die Community

Soll Blizzard Tiersets stärker für einzelne Spielweisen bauen oder möglichst viele Builds offenhalten?

Quellen