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Keine Goblins oder Vulpera: Blizzard setzt in WoW Forever auf eine eigene Völkergeschichte

Blizzard plant derzeit keine Völker aus späteren WoW-Erweiterungen für Forever. Statt Goblins oder Vulpera steht die ursprüngliche Warcraft-Geschichte im Mittelpunkt.

Wer auf Goblins, Vulpera oder andere Völker aus späteren WoW-Erweiterungen hofft, muss sich vorerst gedulden. Das WoW Forever Team erklärte in einem Interview, dass es derzeit keine Pläne gebe, Erweiterungsvölker in die neue Spielwelt zu übernehmen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Klare Momentaufnahme: Zurzeit sind keine Völker aus WoW-Erweiterungen geplant.
  • Genannte Beispiele: Goblins, Vulpera und Haranir sind damit nicht Teil der aktuellen Planung.
  • Begründung: Forever baut zuerst auf der grundlegenden Warcraft-Geschichte und den Strategiespielen auf.
  • Wichtig: „Derzeit keine Pläne“ ist kein dauerhaftes Verbot für die gesamte Zukunft des Spiels.

Warcraft III ist wichtiger als die Retail-Liste

Blizzard beschreibt die Strategiespiele als wichtigsten Ausgangspunkt. Die neue Kampagne Forsaken Kingdom und ihre Folgen bilden bereits die Brücke nach WoW Forever. Neue Inhalte sollen sich aus dieser Kontinuität entwickeln, nicht aus einer Liste moderner Völker, die rückwirkend in das ursprüngliche Azeroth eingesetzt werden.

Die Himmelsgeborenen zeigen zugleich, dass neue spielbare Völker nicht grundsätzlich ausgeschlossen sind. Blizzard entscheidet sich nur gegen eine automatische Übernahme aus Retail. Stattdessen erhält Forever eine eigene Völkergeschichte mit eigenen Konflikten und Fraktionswegen.

Eigene Kontinuität statt bekannte Erweiterungen nachzuerzählen

Das Team bezeichnet die eigene Kontinuität als Befreiung: Geschichten dürfen danach ausgewählt werden, was dieser Welt dient. Spätere Orte oder Motive können dadurch eines Tages wieder auftauchen, müssten aber nicht denselben Verlauf wie in Retail nehmen.

Damit wird auch klarer, warum Goblins nicht allein wegen ihrer langjährigen Rolle in World of Warcraft automatisch gesetzt sind. Ein Volk braucht innerhalb von Forever einen erzählerischen Grund und kann nicht nur über Bekanntheit oder Spielwunsch gerechtfertigt werden.

Die Formulierung lässt eine Tür offen

Das Interview spricht ausdrücklich vom aktuellen Planungsstand. Blizzard sagt nicht, dass ein Erweiterungsvolk niemals erscheinen darf. Bei einem langfristig angelegten Spiel wäre eine solche endgültige Zusage ohnehin kaum belastbar.

Für Start und erste Entwicklungsphase ist die Richtung dennoch eindeutig: Die acht klassischen Völker und die Himmelsgeborenen tragen das Spiel. Wer mehr Auswahl erwartet, sollte neue Forever-Ideen beobachten und nicht mit einer schnellen Kopie der Retail-Auswahl rechnen.

Unsere Einordnung

Der Verzicht schützt Forever davor, schon zum Start jede spätere WoW-Idee in die neue Zeitlinie zu ziehen. Spannender als die Zahl der Völker ist, ob Blizzard den vorhandenen neun genügend unterschiedliche Geschichten, Klassenwege und Konflikte gibt.

Die Frage an die Community

Soll WoW Forever später bekannte Erweiterungsvölker neu interpretieren oder ausschließlich eigene Völker entwickeln?

Quellen