Ein Dämon an der Seite, obwohl ein anderer geopfert wurde: Mit Dämonischer Pakt stellt Blizzard im dritten Klassenüberblick eine prägende Änderung für Hexenmeister in WoW Forever vor. Zermürben, Verbrennen und Dezimierung geben auch dem Schaden über Zeit und den direkten Zaubern neue Schwerpunkte.
Kurz zusammengefasst
- Zermürben verbindet kanalisierten Schaden mit stärkeren eigenen Schattenschäden über Zeit.
- Verbrennen verursacht zusätzlichen Schaden an Zielen mit Feuerbrand.
- Dämonischer Pakt erlaubt einen Opferungsbonus zusammen mit einem anderen aktiven Dämon.
- Dezimierung macht Seelenfeuer gegen angeschlagene Gegner leichter einsetzbar.
Zermürben verstärkt den Schaden über Zeit
Blizzard möchte eine Spielweise stärken, bei der Hexenmeister ihre Schadenseffekte verteilen und anschließend einen Zauber kanalisieren. Das neue 31-Punkte-Talent Zermürben verursacht selbst Schattenschaden und verstärkt weitere eigene Schattenschadenseffekte über Zeit auf dem Ziel.
Diese Einschränkung ist wichtig: Die deutschen Spieldaten beschreiben einen Bonus auf die entsprechenden periodischen Effekte des Hexenmeisters. Daraus lässt sich kein allgemeiner Schadensbonus für den gesamten Schlachtzug ableiten.
Im Video beschreibt das Team den Ablauf so: Während Bewegung nötig ist, werden Schadenseffekte angebracht. Sobald eine sichere Position erreicht ist, folgt der kanalisierte Zauber. Die Wirkung der vorher gesetzten Effekte und die Zeit zum Stehenbleiben greifen damit stärker ineinander.
Zerstörung verbindet Feuer und Schatten
Verbrennen bildet einen neuen Abschluss des Zerstörungsbaums. Der Zauber trifft härter, wenn das Ziel bereits von Feuerbrand betroffen ist. Blizzard betont zugleich das Zusammenspiel von Feuer- und Schattenzaubern innerhalb der Talente.
Der vorgestellte Ablauf besteht deshalb nicht ausschließlich aus wiederholten direkten Treffern: Passende Schadenseffekte sollen auf dem Gegner aktiv bleiben und die anschließenden Zauber unterstützen.
Dämonischer Pakt erhält den Opferungsbonus
Bisher stand Dämonische Opferung für einen deutlichen Tausch: Der Begleiter verschwand zugunsten eines Bonus. Im Video erklärt Blizzard, wie Dämonischer Pakt diese Entscheidung erweitert. Nach der Opferung lässt sich ein anderer Dämon beschwören, während der Opferungsbonus erhalten bleibt.
So können ein aktiver Begleiter, der Bonus des geopferten Dämons und Seelenverbindung zusammen genutzt werden. Welche Kombination gewählt wird, kann laut Vorstellung den Feuer- oder Schattenschaden, die Manaversorgung oder das Überleben unterstützen.
Dezimierung öffnet das Zeitfenster für Seelenfeuer
Treffer mit Schattenblitz oder Sengender Schmerz gegen Gegner mit wenig verbleibender Gesundheit können Dezimierung auslösen. Seelenfeuer benötigt dann vorübergehend keinen Seelensplitter und lässt sich schneller wirken. Damit bekommt der Hexenmeister für die Schlussphase eines Kampfes eine zusätzliche Möglichkeit, hohen direkten Schaden einzusetzen.
Unsere Einordnung
Der interessanteste Wechsel steckt für uns im Umgang mit Dämonen: Die Opferung und der Kampf mit einem Begleiter lassen sich miteinander verbinden. Gleichzeitig geben Zermürben und Verbrennen den unterschiedlichen Schadensweisen jeweils einen klaren Ablauf. Welche Talentkombination am stärksten wird, beantwortet dieser Überblick noch nicht.
Stand: 6. Oktober 2026. Die Angaben stammen aus Blizzards Klassenüberblick und ergänzenden deutschen Spieldaten. Änderungen während der Beta bleiben möglich.
Die Frage an die Community
Was reizt euch mehr: Schaden über Zeit mit Zermürben, die Verbindung aus Feuer und Schatten oder neue Dämonenkombinationen?