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Analyse + Bestätigt

WoW Forever ohne automatischen Dungeonfinder

Blizzard plant Hilfen für die Spielersuche, aber keine automatische Gruppenbildung mit Teleport. Auch Raidgrößen bleiben fest.

WoW Forever soll Werkzeuge für die Spielersuche erhalten können, aber keinen automatischen Dungeonfinder nach modernem Vorbild. Ein Knopfdruck, eine vollständig zusammengestellte Gruppe und der sofortige Teleport in die Instanz passen laut Blizzard nicht zum sozialen Kern des Spiels.

Kurz zusammengefasst

  • Blizzard will die Suche nach Mitspielern unterstützen, aber Gruppen nicht automatisch zusammenstellen.
  • Ein sofortiger Teleport in Dungeons oder Raids ist nicht Teil der beschriebenen Richtung.
  • Neue Raids verwenden feste Größen für zehn und 20 Spieler.
  • Onyxias Hort bleibt für 40 Spieler ausgelegt.
  • Ein offiziell unterstütztes Race to World First ist derzeit nicht geplant.

Hilfen ja, automatische Gruppen nein

Senior Software Engineer Ana Resendes erklärte im Gespräch mit Inven Global, dass die Suche nach Mitspielern nicht unnötig unbequem sein soll. Blizzard kann Werkzeuge anbieten, mit denen Spieler passende Tanks, Heiler oder Schadensklassen finden.

Die Grenze verläuft beim vollständigen Automatismus. Forever soll nicht auf ein System setzen, das per Knopfdruck fremde Spieler auswählt, die Gruppe fertig bildet und alle direkt in den Inhalt teleportiert. Spieler sollen weiterhin miteinander sprechen, Einladungen aussprechen und den Weg zur gemeinsamen Aktivität antreten.

Damit ist nicht bestätigt, wie die konkrete Oberfläche zum Start aussieht. Eine moderne Auflistung offener Gruppen wäre mit der Aussage vereinbar, solange die Spieler ihre Gruppe selbst zusammenstellen. Ein Dungeonbrowser ohne automatische Warteschlange ist deshalb möglich, aber noch nicht im Detail vorgestellt.

Feste Raidgrößen statt flexibler Skalierung

Auch bei den Schlachtzügen bleibt die Gruppengröße Teil der Herausforderung. Die neuen Raids werden für feste Gruppen mit zehn oder 20 Spielern gebaut. Eine flexible Skalierung wie im modernen WoW, bei der Gegnerstärke und Mechaniken auf wechselnde Teilnehmerzahlen reagieren, ist nicht vorgesehen.

Onyxias Hort bildet die bekannte Ausnahme mit 40 Spielern. Forever startet dadurch bewusst mit mehreren sozialen Größenordnungen. Kleine Gruppen können sich am Tiefengrabhügel versuchen, größere Verbände ziehen zum Hyjalgipfel, und für Onyxia muss ein deutlich breiteres Netzwerk zusammenkommen.

Kein offizielles Race to World First

Blizzard erwartet, dass die Community um erste Bosskills konkurrieren wird. Ein eigenes offizielles Race-to-World-First-Format ist laut Resendes aber nicht geplant. Der Wettbewerb soll aus der Spielerschaft entstehen und nicht zum zentral gesteuerten E-Sport-Produkt werden.

Für Progress-Gilden bleibt ein Wettrennen damit möglich. Es erhält nur keine zugesagte offizielle Infrastruktur, Übertragung oder gesonderte Wettbewerbsregeln von Blizzard.

Unsere Einordnung

Bestätigt + Interview: WoW Forever will soziale Reibung nicht vollständig entfernen. Das ist keine Absage an jede Form von Gruppensuche, sondern an das Paket aus automatischer Zuteilung und Sofortteleport. Die Qualität der Lösung wird davon abhängen, ob sie Kommunikation fördert, ohne Spieler lange mit unübersichtlichen Chatnachrichten allein zu lassen.

Was bleibt offen?

  • Welche Such- und Filterfunktionen besitzt das Gruppenwerkzeug zum Start?
  • Wie werden Gruppen über die regionsweiten Regelsätze hinweg organisiert?
  • Gibt es Schutz vor Spam, bezahlten Angeboten und unerwünschten Einladungen?
  • Welche Raidgrößen folgen in späteren Updates?

Quellen

Geprüft am 14. September 2026.