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Keine Attunements für die ersten Raids: WoW Forever senkt die Einstiegshürde

Die ersten neuen Raids von WoW Forever benötigen kein verpflichtendes Attunement. Ob spätere Raidstufen Zugangsquests erhalten, beantwortete Blizzard bewusst nicht.

WoW Forever öffnet seine ersten neuen Raids ohne verpflichtendes Attunement. Spieler müssen für diese erste Raidstufe also keine Zugangsquest abschließen, bevor ihre Gruppe einen Raid betreten darf. Ob spätere Raidstufen Zugangsquests erhalten, beantwortete Blizzard bewusst nicht.

Kurz zusammengefasst

  • Bestätigt: Die ersten neuen Raids setzen kein Attunement voraus.
  • Offen: Zu späteren Schlachtzügen verweigerte Blizzard eine Festlegung.
  • Wichtig: Die Aussage betrifft den Zugang, nicht die feste Raidgröße oder den Schwierigkeitsgrad.

Freier Zugang zu den ersten Raids

In einem Interview mit But Why Tho? sprachen Lead Software Engineer Ana Resendez und Associate Production Director Clayton Stone über den Einstieg ins Endgame. Auf die Frage nach Raid-Attunements erklärte das Team, dass die ersten neuen Raids kein solches Attunement voraussetzen werden.

Damit entfällt für den Einstieg in die neuen Raids eine der größten organisatorischen Hürden des ursprünglichen WoW. Eine Gilde muss nicht zunächst sämtliche Mitglieder durch eine lange Questreihe oder mehrere Dungeons schleusen, nur damit alle denselben Raid betreten können.

Kein Abschied von Zugangsquests

Aus der Aussage sollte jedoch kein grundsätzliches Verbot von Attunements abgeleitet werden. Als das Gespräch auf spätere Inhalte kam, wollte Clayton Stone die Frage ausdrücklich unbeantwortet lassen. Zugangsquests könnten also in einer späteren Phase zurückkehren, wenn sie erzählerisch oder spielerisch zu einem Raid passen – bestätigt ist das bislang nicht.

Genau diese Trennung ist entscheidend: Bestätigt ist lediglich der freie Zugang zu den ersten Schlachtzügen. Ob Blizzard spätere Attunements moderner gestaltet, accountweit freischaltet oder vollständig weglässt, bleibt offen.

Warum Blizzard die Einstiegshürde senkt

WoW Forever soll den sozialen Charakter des ursprünglichen Spiels erhalten, gleichzeitig aber vermeidbare Reibung reduzieren. Eine Zugangsquest kann eine starke Geschichte erzählen. Sie kann aber auch dazu führen, dass Nachzügler oder neue Gildenmitglieder nicht spontan mitkommen dürfen.

Der freie Zugang passt deshalb zu einem Endgame, das Gruppenbildung fördern soll, ohne organisatorische Arbeit zum eigentlichen Endgegner zu machen. An den bereits angekündigten festen Raidformaten ändert das nichts. Mehr zu den Gruppengrößen findet ihr in unserer Analyse zu den 10er- und 20er-Raids von WoW Forever.

Unsere Einordnung

Blizzard öffnet den Einstieg in das neue Endgame und lässt mögliche Attunements für spätere Inhalte bewusst offen. Das ist ein vernünftiger Mittelweg: Gilden können ohne vorgeschaltete Freischaltung gemeinsam losziehen, während spätere Zugangsquests weiterhin als bewusst eingesetztes Abenteuer zurückkehren könnten.

Was weiterhin offenbleibt

  • Welche der ersten neuen Raids gleichzeitig geöffnet werden.
  • Ob spätere Zugangsquests charakter- oder accountweit gelten würden.
  • Ob wichtige Schlüssel, Widerstandssets oder Vorquests dennoch eine Rolle spielen.

Fazit

Vor den ersten neuen Raids von WoW Forever steht kein Attunement zwischen einer vorbereiteten Gruppe und dem ersten Raidabend. Für spätere Inhalte bleibt die Frage offen: Lange Zugangsabenteuer sind weder bestätigt noch ausgeschlossen.

Quellen

  1. But Why Tho?: World of Warcraft Forever’s Devs on Balancing Old and New, Originalinterview mit Ana Resendez und Clayton Stone, aktualisiert im September 2026.
  2. Wowhead: No Raid Attunements for Launch Raids, Zusammenfassung des Interviews, September 2026.