Wird Classic+ auf der BlizzCon 2026 angekündigt?
Die BlizzCon 2026 ist für die WoW-Classic-Community mehr als eine gewöhnliche Blizzard-Veranstaltung.
Wie wir an diesem Punkt angekommen sind, zeigt die aktualisierte Timeline aller Classic+ Hinweise.
Der BlizzCon-Status in 30 Sekunden
Opening Ceremony: 12. September, 19:30 Uhr MESZ
Die Eröffnung und wichtige Panels werden kostenlos übertragen.
Zwei WoW-„What’s Next“-Blöcke
Sie beginnen am Samstag um 21:00 und 23:45 Uhr deutscher Zeit.
WoW Hardcore erhält ein eigenes „What’s Next“
Der Programmpunkt startet in Deutschland in der Nacht zu Montag um 01:15 Uhr.
Classic+ und Project Camelot
Kein offizieller Programmtitel nennt Classic+, Camelot oder ein allgemeines WoW-Classic-Zukunftspanel.
Der offizielle Zeitplan schafft ungewöhnlich viel Raum für World of Warcraft. Zwei Zukunftspanels, ein direkt anschließender Entwickler-Creator-Showcase, mehrere Vertiefungen und ein eigener Hardcore-Ausblick lassen mehrere Ankündigungen erwarten.
Was sich hinter „What’s Next II“ verbirgt, verrät Blizzard noch nicht. Der Programmpunkt ist deshalb ein relevanter Beobachtungsposten, aber keine Bestätigung für Classic+, Project Camelot oder die unbekannte 1.60-Linie.
BlizzCon 2026 ansehen: Der nächste zentrale Termin ist die Opening Ceremony am Samstag, 12. September, um 19:30 Uhr MESZ. Die offiziellen WoW-Übertragungen findet ihr bei Warcraft auf YouTube und Warcraft auf Twitch. Die Kanalbelegung der einzelnen Programmpunkte steht im offiziellen Zuschauerguide.
Die wichtigsten BlizzCon-Termine
Die BlizzCon 2026 findet am 12. und 13. September im Anaheim Convention Center statt. Für Deutschland gilt während der Veranstaltung MESZ; Anaheim liegt neun Stunden zurück.
Samstag, 12. September 2026
- 19:30–20:45 Uhr: Opening Ceremony
- 21:00–21:45 Uhr: World of Warcraft: What’s Next
- 23:00–23:45 Uhr: Building Cutscenes in World of Warcraft
- 23:45–00:30 Uhr: World of Warcraft: What’s Next II
- ab 00:30 Uhr: World of Warcraft Developers x Creators Showcase
Sonntag, 13. September 2026
- 19:00–19:45 Uhr: World of Warcraft: Deep Dive
- 19:45–20:30 Uhr: Crafting Coziness and Creative Freedom
- 20:45–21:30 Uhr: World Building in World of Warcraft
- 22:15–23:00 Uhr: World of Warcraft: Art Design
- 23:45–00:30 Uhr: World of Warcraft: Design Deep Dive
- 01:15 Uhr am Montag: World of Warcraft Hardcore: What’s Next
Quellen: BlizzCon: interaktiver Zeitplan + Blizzard: WoW-Zeitplan und Zuschauerguide
Blizzard weist darauf hin, dass Uhrzeiten und Programmpunkte geändert werden können. Nach der Opening Ceremony soll eine vollständig aktualisierte Fassung erscheinen.
Sind noch Tickets verfügbar?
Die regulären BlizzCon-Pässe sind ausverkauft.
Blizzard verweist Interessenten auf einen offiziellen öffentlichen Weiterverkaufsmarkt über Tixr.
Auch zusätzliche Angebote wie die Charity Night waren bereits als ausverkauft gekennzeichnet.
Quelle: Blizzard: Die BlizzCon 2026 ist ausverkauft
Beim Kauf über andere Plattformen ist besondere Vorsicht notwendig.
Der offizielle Weiterverkaufsweg sollte bevorzugt werden.
Wird die BlizzCon kostenlos übertragen?
Ja. Blizzard überträgt die Opening Ceremony, große Panels und ausgewählte Esport-Wettbewerbe kostenlos. Für World of Warcraft führen die offiziellen Ziele zu Warcraft auf YouTube und Warcraft auf Twitch.
Nicht jeder Nebenbühnen-Programmpunkt und nicht jedes Element vor Ort muss Teil des Livestreams sein. Für die entscheidenden WoW-Zukunftspanels nennt Blizzard jedoch einen kostenlosen Online-Zugang.
Quelle: BlizzCon 2026: offizieller Zuschauerguide
Weitere offizielle Details: Streams und Demo-Stationen
Im offiziellen Xbox-Podcast vom 2. September nennt Kiersten Crissman, Blizzards Senior Director of Global Events, über 117 Stunden Übertragungen. Gemeint ist der Gesamtumfang über mehrere, teils parallel laufende Kanäle – kein einzelner 117-Stunden-Livestream. Einige Erlebnisse vor Ort bleiben von der Übertragung ausgenommen.
Außerdem kündigt sie mehr als 1.300 Gameplay-Demo-Stationen an. Die Zahl gilt für die gesamte BlizzCon, nicht für WoW oder ein bestimmtes unangekündigtes Projekt.
Mehr Veranstaltungsdetails, keine neue Bestätigung von Classic+
Die Angaben helfen bei der Planung des Wochenendes. Welche Spiele an welchen Stationen spielbar sein werden, lässt sich aus dieser Gesamtzahl nicht ableiten. Eine Classic+ Demo oder Enthüllung wird damit nicht bestätigt.
Quelle: offizieller Xbox-Podcast: BlizzCon 2026 Preview. Im Tracker ergänzt am 5. September 2026.
Was ist bereits offiziell angekündigt?
Blizzard hat den Programmplan und zahlreiche Veranstaltungsdetails veröffentlicht. Die konkreten Inhalte mehrerer Warcraft-Zukunftspanels bleiben jedoch offen.
Für die Opening Ceremony kündigt Blizzard ausdrücklich große Ankündigungen an. Welche Marken und Projekte damit gemeint sind, bleibt offen. Die Formulierung ist deshalb kein besonderer Hinweis auf WoW Classic, Camelot oder Classic+.
Quelle: BlizzCon: offizieller Veranstaltungsüberblick
Dazu gehören:
- die Eröffnungszeremonie
- Hands-on-Spielstationen zu World of Warcraft und weiteren Blizzard-Spielen
- Panels und Entwicklergespräche
- die Dunkelmond-Jahrmarktfläche
- die Hearthstone-Taverne
- die Community Night
- der March of the Murlocs
- Karriere- und Portfolioangebote
- verschiedene Esport-Wettbewerbe
- weitere Community-Aktivitäten
- eine eigene Bühne für klassische Blizzard-Spiele in der Blizzard Arcade
Der offizielle Zeitplan ist veröffentlicht. Er bestätigt zwei WoW-Zukunftspanels, mehrere Vertiefungen, einen Entwickler-Creator-Showcase und ein eigenes Hardcore-Zukunftspanel.
Blizzard kündigt eine Bühne für klassische Spiele an
Eine besonders interessante Neuerung im bisherigen BlizzCon-Programm ist eine eigene Bühne für klassische Blizzard-Spiele.
Blizzard hat offiziell angekündigt, dass sich die Bühnen der BlizzCon 2026 nicht auf die große Hauptbühne beschränken werden.
Entwickler-Panels und weitere Vorträge sollen auf mehreren Bühnen im Anaheim Convention Center stattfinden.
In dieser Ankündigung nennt Blizzard ausdrücklich eine neue „Classic Stage“ in der Blizzard Arcade.
Quelle: Blizzard: Die BlizzCon 2026 ist ausverkauft
Die aktuelle Eventseite verwendet im Bereich Barrierefreiheit inzwischen die Bezeichnung „Legends Stage“. Ob Blizzard die Bühne umbenannt hat oder beide Namen unterschiedliche Bereiche meinen, geht aus den veröffentlichten Seiten nicht hervor.
Damit erhält Blizzards Vergangenheit einen eigenen sichtbaren Bühnenbereich innerhalb der Veranstaltung.
Der Blizzard Classic Cup ist ebenfalls für die Veranstaltung angekündigt. Auf welcher Bühne er stattfindet, geht aus dem bisherigen Programm nicht eindeutig hervor.
Für die bisher vorgestellten Legacy Matches treten eingeladene Spieler in klassischen Blizzard-Titeln gegeneinander an.
Bestätigt sind bisher:
- Warcraft III
- StarCraft: Remastered
- StarCraft II
- Heroes of the Storm
Weitere Entertainment Matches sind angekündigt, aber noch nicht beschrieben.
Der angekündigte Bereich ist deshalb zunächst eine Bühne für Blizzards klassische Spiele insgesamt.
Der Name ist keine Bestätigung dafür, dass dort World of Warcraft Classic, Project Camelot oder Classic+ vorgestellt werden.
Interessant bleibt die Ankündigung trotzdem.
Blizzard beschreibt die neue Bühne nicht ausschließlich als Esport-Fläche.
In der offiziellen Veranstaltungsankündigung ist auch von Entwickler-Panels und weiteren Sprechern auf der Hauptbühne sowie auf mehreren zusätzlichen Bühnen die Rede.
Dazu gehört ausdrücklich der angekündigte Bühnenbereich in der Blizzard Arcade.
Damit wäre grundsätzlich Platz für Gespräche über:
- die Geschichte klassischer Blizzard-Spiele
- die Zukunft älterer Blizzard-Marken
- World of Warcraft Classic
- Season of Discovery
- die Entwicklung neuer Classic-Projekte
- Project Camelot
Der veröffentlichte Plan nennt auf der Classic-Cup-Bühne keinen WoW-Classic-Termin. Der allgemein beschriebene „Classic Game Deep Dive“ liegt dort im Umfeld von Warcraft-III-Programmpunkten und darf nicht automatisch als WoW Classic gelesen werden.
Was bedeutet die Bühne für eine mögliche Camelot-Ankündigung?
Die angekündigte Bühne ist kein direkter Beweis für Classic+.
Sie zeigt jedoch, dass Blizzard klassische Spiele auf der BlizzCon 2026 stärker in den Mittelpunkt rückt und ihnen einen eigenen Veranstaltungsbereich gibt.
In denselben Zeitraum fallen Blizzards zurückgehaltene Classic-Neuigkeiten, die interne 1.60-Linie und die von Dataminern gemeldeten Camelot-Einträge. Eine technische Verbindung zwischen diesen Spuren ist nicht öffentlich belegt.
Eine mögliche große Camelot-Enthüllung würde vermutlich trotzdem während der Eröffnungszeremonie oder auf der Hauptbühne stattfinden.
Der Bühnenbereich könnte anschließend für Entwicklergespräche, Rückblicke, Interviews oder ausführlichere Erklärungen genutzt werden.
Unsere aktuelle Einordnung lautet deshalb:
Der eigene Bühnenbereich erhöht die sichtbare Bedeutung klassischer Blizzard-Spiele auf der BlizzCon 2026.
Er ist ein interessanter zusätzlicher Hinweis auf ein größeres Classic-Programm, bestätigt aber weder ein WoW-Classic-Panel noch eine Präsentation von Project Camelot.
Welche Esport-Wettbewerbe finden statt?
Zu den angekündigten Wettbewerben gehören unter anderem:
- die Overwatch World Cup Finals
- die WoW Arena World Championship
- das Mythic Dungeon International
- Hearthstone-Turniere
- der Blizzard Classic Cup
Für den Blizzard Classic Cup wurde ein Preisgeld von insgesamt 100.000 US-Dollar angekündigt.
Quelle: BlizzCon Esports
Blizzard hat die ersten Legacy Matches inzwischen konkretisiert. Angekündigt sind StarCraft: Remastered, StarCraft II, Heroes of the Storm und Warcraft III. WoW Classic ist unter diesen vier vorgestellten Matches nicht vertreten. Weitere Entertainment Matches bleiben offen.
Quelle: Blizzard: Classic Cup Players Revealed
Die bestätigten Legacy Matches sind titelübergreifend und kein Hinweis auf Project Camelot. Der offizielle Plan enthält auf der Classic-Cup-Bühne weitere Programmpunkte, nennt dort aber weder WoW Classic noch Camelot oder Classic+.
Welche Classic-Termine lagen unmittelbar vor der BlizzCon?
Blizzard führte die bestehende Progressionslinie auch unmittelbar vor der Veranstaltung weiter.
Der Schwarze Tempel und die Schlacht um den Hyjal wurden in Burning Crusade Classic Anniversary in Deutschland am 28. August um 00:00 Uhr MESZ geöffnet. Arena-Saison 3 begann am 1. September.
Quelle: Blizzard: Black Temple Arrives August 27
Einordnung für Classic+: Diese letzten bekannten Classic-Termine lagen nur elf Tage vor der BlizzCon. Sie zeigen, dass Blizzard die bekannten Classic-Versionen parallel weiterführt. Einen Hinweis auf Project Camelot oder Classic+ enthalten sie nicht.
Wurde ein WoW-Classic-Panel angekündigt?
Ein allgemeines Panel zur Zukunft von WoW Classic wurde im offiziellen Zeitplan nicht namentlich angekündigt. Ebenso fehlen die Begriffe „Classic+“, „Project Camelot“ und „1.60“.
Bestätigt ist dagegen „World of Warcraft Hardcore: What’s Next“. Außerdem bleiben die Inhalte der beiden allgemeinen WoW-Zukunftspanels offen. Besonders „What’s Next II“ könnte nach der Opening Ceremony präziser benannt werden – eine Verbindung zu Classic+ ist daraus aber nicht ableitbar.
Der „Classic Game Deep Dive“ auf der Classic-Cup-Bühne nennt nur ein klassisches Blizzard-Spiel und liegt im Umfeld von Warcraft-III-Programmpunkten. Er darf nicht automatisch als WoW-Classic-Panel gelesen werden.
Warum erwarten trotzdem so viele Spieler eine Classic+ Ankündigung?
Die Erwartung beruht auf einer Reihe zusammenpassender Entwicklungen.
Im Mai 2025 erklärte Blizzard, an einem neuen großen Projekt im ursprünglichen WoW-Designraum zu arbeiten.
Season of Discovery habe gezeigt, dass ein enormer Bedarf an neuen Erlebnissen im alten Azeroth bestehe.
Im Januar 2026 folgte die Aussage, dass die bisher vorgestellten Classic-Projekte noch nicht alles seien.
Classic-Spieler auf der ganzen Welt hätten viel, worauf sie sich freuen könnten.
Im Mai 2026 besuchten mehrere bekannte Classic-Creator Blizzard unter bislang nicht öffentlich erklärten Bedingungen.
Im Juni 2026 meldeten Dataminer schließlich Einträge für World of Warcraft Camelot und ordneten sie der bereits bekannten 1.60-Linie zu. Die öffentlich sichtbaren Manifeste enthalten diese Verbindung nicht selbst.
Die BlizzCon ist die erste große Blizzard-Bühne, auf der all diese Hinweise zusammengeführt werden könnten.
Was könnte Blizzard auf der BlizzCon zeigen?
Erwartung mit hoher Plausibilität: Die Zukunft von WoW Classic
Blizzard hat bestätigt, an seinem nächsten großen Projekt im ursprünglichen WoW-Designraum zu arbeiten.
Eine Präsentation der grundsätzlichen Richtung ist deshalb naheliegend.
Dabei könnte es um das nächste Saisonmodell, Project Camelot oder eine andere neue Classic-Version gehen.
Erwartung mit mittlerer Plausibilität: Die Enthüllung von Project Camelot
Der gemeldete Name und die Produktberechtigungen zeigen, dass Camelot mehr als ein frei erfundener Community-Begriff ist. Die 1.60-Linie ordnete der Dataminer Camelot zu; die öffentlich einsehbaren Manifeste bestätigen diese Verbindung nicht.
Eine Enthüllung auf der BlizzCon wäre daher schlüssig.
Offiziell bestätigt ist sie nicht.
Erwartung mit mittlerer Plausibilität: Ein erster Trailer
Blizzard könnte zunächst einen kurzen Ankündigungstrailer zeigen, ohne sämtliche Systeme und Inhalte zu erklären.
Ein Logo, einige neue Szenen aus Azeroth und ein späterer Termin für eine ausführliche Präsentation würden bereits ausreichen, um Camelot offiziell zu machen.
Erwartung mit mittlerer bis niedriger Plausibilität: Eine spielbare Demo
Season of Discovery war auf der BlizzCon 2023 spielbar.
Ein ähnliches Vorgehen wäre grundsätzlich möglich.
Bisher gibt es jedoch keine Bestätigung, dass Project Camelot auf der Ausstellungsfläche vertreten sein wird.
Erwartung mit niedriger Plausibilität: Sofortige Veröffentlichung
Eine überraschende Veröffentlichung direkt während der BlizzCon wäre möglich, aber derzeit nicht ausreichend belegt.
Die angebliche interne Roadmap nennt das dritte Quartal 2026.
Das Dokument ist jedoch nicht bestätigt, und Veröffentlichungspläne können sich selbst bei echten internen Unterlagen verändern.
Realistischer wäre zunächst eine Ankündigung mit späterem Test oder Veröffentlichungstermin.
Welche Fragen muss Blizzard beantworten?
Eine Classic+ Ankündigung allein würde noch nicht ausreichen.
Das Projekt wird daran gemessen werden, wie klar Blizzard seine langfristige Struktur erklärt.
Ist Camelot dauerhaft oder saisonal?
Viele Spieler wünschen sich eine neue langfristige Heimat.
Ein weiteres Saisonmodell würde andere Erwartungen erfüllen.
Bleibt die maximale Stufe bei 60?
Classic+ wird häufig als Fortsetzung von Vanilla verstanden.
Eine höhere Stufenobergrenze könnte alte Inhalte und Ausrüstung schnell entwerten.
Gibt es neue Gebiete und Schlachtzüge?
Die Community erwartet mehr als umgebaute bekannte Dungeons.
Neue Orte dürften darüber entscheiden, ob sich das Projekt tatsächlich wie eine Fortsetzung anfühlt.
Wie stark werden Klassen verändert?
Blizzard muss einen Mittelweg zwischen schwachen Spezialisierungen und zu starker Vereinheitlichung finden.
Was geschieht mit Season-of-Discovery-Charakteren?
Transfers, Kopien oder vollständige Neustarts wurden bisher nicht bestätigt.
Wird Classic+ separat verkauft?
Die gefundenen Heroic- und Epic-Einträge werfen Fragen zu möglichen Produktpaketen auf.
Blizzard muss erklären, ob das normale WoW-Abonnement ausreicht.
Gibt es einen Frühzugang?
Ein möglicher kostenpflichtiger Frühzugang wäre in einer frischen Serverökonomie besonders umstritten.
Wie werden Bots und Echtgeldhandel bekämpft?
Neue Realms benötigen vom ersten Tag an ein funktionierendes Schutzkonzept.
Was bisher nicht bestätigt wurde
Zum aktuellen Zeitpunkt existiert keine offizielle Bestätigung für:
- den Produktnamen Classic+
- die Bedeutung von Camelot
- eine Ankündigung auf der BlizzCon
- einen Release im Jahr 2026
- einen Alpha- oder Betatest
- eine Demo auf der Veranstaltung
- neue Klassen oder Völker
- neue Gebiete
- bestimmte Schlachtzüge
- Charaktertransfers
- ein neues Bezahlsystem
- Konsolenversionen
- eine Veröffentlichung im Game Pass
- ein WoW-Classic-Panel auf dem angekündigten Bühnenbereich für klassische Blizzard-Spiele
Beiträge oder Videos, die diese Punkte bereits als sicher darstellen, gehen über die derzeit belegbaren Informationen hinaus.
Worauf wir vor der BlizzCon achten
In den Wochen vor der Veranstaltung sind mehrere Entwicklungen besonders interessant.
Der offizielle Programmplan
Der Zeitplan ist veröffentlicht. Jetzt beobachten wir, ob Blizzard „What’s Next II“ nach der Opening Ceremony umbenennt, welche Creator am anschließenden Showcase teilnehmen und ob zusätzliche WoW-Classic-Termine ergänzt werden.
Neue Battle.net-Produkteinträge
Zusätzliche Camelot-Lizenzen, Symbole oder Produktbeschreibungen könnten neue Informationen liefern.
Änderungen am 1.60-Client
Öffentliche Testserver, Downloadgrößen, Sprachpakete oder neue Build-Bezeichnungen wären relevante technische Signale.
Aktivitäten der eingeladenen Creator
Ankündigungen, Reisepläne oder ein auslaufendes Embargo könnten auf vorbereitete Berichterstattung hindeuten.
Offizielle WoW-Kanäle
Ein Teaser muss nicht direkt den Namen Classic+ verwenden.
Bilder aus dem ursprünglichen Azeroth, bekannte ungenutzte Gebiete oder auffällige Classic-Symbole könnten Teil der Kampagne sein.
Presse- und Creator-Termine
Separate Vorabveranstaltungen kurz vor der BlizzCon würden auf größere Produktpräsentationen hindeuten.
Aktueller Erwartungscheck
Eine Präsentation zur Zukunft von WoW Classic: hohe Erwartung
Eine offizielle Enthüllung von Project Camelot: plausible Erwartung
Die Bestätigung des Namens Classic+: offen
Ein ausführlicher Gameplay-Trailer: möglich
Eine spielbare Demo: möglich, aber nicht belegt
Ein namentlich bestätigtes allgemeines WoW-Classic-Panel: weiterhin nicht angekündigt; Hardcore besitzt jedoch einen eigenen Zukunftstermin
Eine Veröffentlichung direkt nach der BlizzCon: derzeit unwahrscheinlich
Ein Release noch im Jahr 2026: nicht ausgeschlossen, aber unbestätigt
Tracker-Updates vom 1. und 5. September 2026
Blizzard hat den offiziellen BlizzCon-Zeitplan veröffentlicht. Die Opening Ceremony beginnt am 12. September um 19:30 Uhr MESZ. Für World of Warcraft folgen am Samstag zwei getrennte Zukunftspanels um 21:00 und 23:45 Uhr sowie unmittelbar danach ein Entwickler-Creator-Showcase.
Am zweiten Tag erhält WoW Hardcore ein eigenes „What’s Next“. Laut Beschreibung geht es um Hardcore-Design, Community-Geschichten, gewonnene Erkenntnisse und das Überleben mit nur einem Leben. Konkrete neue Realms, Regeln oder Systeme wurden noch nicht angekündigt.
Kein Programmtitel nennt Classic+, Project Camelot oder ein allgemeines Zukunftspanel für WoW Classic. Der Plan lässt durch die neutralen „What’s Next“-Bezeichnungen Raum für Überraschungen, bestätigt aber nicht, welche WoW-Version dahintersteht.
Der direkte Übergang von „What’s Next II“ zum Entwickler-Creator-Showcase ist auffällig. Der bislang ungeklärte Blizzard-Besuch mehrerer Classic- und Hardcore-Creator im Mai könnte damit zusammenhängen. Durch das eigene Hardcore-Panel ist Hardcore nun jedoch eine ebenso plausible Alternativerklärung wie ein unangekündigtes Classic-Projekt.
Die zunächst widersprüchlichen offiziellen Zeitangaben wurden inzwischen vereinheitlicht: „World of Warcraft: Design Deep Dive“ beginnt nach aktuellem Programm um 23:45 Uhr deutscher Zeit. Wir haben den Termin im Tracker entsprechend korrigiert.
Der zuvor anonym verbreitete angebliche Ablaufplan mit „Warcraft Fables“, „Warcraft Chronicles“, „Exploring Northrend“ und „StarCraft Infantry“ stimmt weder bei den Titeln noch bei der Abfolge oder den Uhrzeiten mit Blizzards Programm überein. Als behaupteter vollständiger Zeitplan ist er damit widerlegt.
Ergänzung vom 5. September: Der ursprüngliche MMO-Champion-Account bezeichnet seine Fables-Geschichte inzwischen selbst als erfunden. Die Erklärung und ihre Grenzen stehen in unserem aktualisierten Fables-Quellencheck.
Quellen: offizieller BlizzCon-Zeitplan + Blizzard: WoW-Programm
Die unbekannte 1.60-Linie und die gemeldeten Camelot-Einträge bleiben davon getrennte technische Spuren. Ein öffentlicher Test, eine Demo oder eine offizielle Produktankündigung fehlen weiterhin.
Unser Fazit vor der BlizzCon
Es gibt gute Gründe, auf eine bedeutende Classic-Ankündigung zu hoffen.
Blizzard arbeitet offiziell an einem neuen Projekt im ursprünglichen WoW-Designraum.
Die unbekannte 1.60-Linie wird weiter aktualisiert. Stand 5. September führt wowdev2 1.60.1.69704, wowdev5 parallel 1.60.0.69698. Hinzu kommen geänderte Produktbezeichnungen bei wowdev2. Das belegt technische Arbeit, aber weder Inhalte noch eine Demo oder einen öffentlichen Teststart. Den aktuellen Abgleich und die Quellen dokumentieren wir im Camelot-Dossier. Der kurze China-Auftritt von Build 69407 am 21. August bleibt ein separater historischer Fund.
Dataminer meldeten den Namen Camelot gemeinsam mit unterschiedlichen Produktberechtigungen und ordneten ihn der 1.60-Linie zu. Die öffentlichen Manifeste stellen diese Verbindung nicht selbst her.
Mehrere Classic-Creator waren bei Blizzard.
Der offizielle Plan enthält eine Classic-Cup-Bühne, zwei allgemeine WoW-Zukunftspanels und ein eigenes Hardcore-„What’s Next“. Welcher WoW-Produktlinie „What’s Next II“ gilt, bleibt offen.
Trotzdem sollte der Tracker nicht zur Wunschliste werden.
Bestätigt sind die Veranstaltung, die deutschen Startzeiten, zwei WoW-Zukunftspanels, der Entwickler-Creator-Showcase, der Hardcore-Ausblick und Blizzards frühere Aussagen zu seinem nächsten großen Projekt im ursprünglichen WoW-Designraum.
Nicht bestätigt sind der Inhalt, der Name, die Präsentation und der Veröffentlichungstermin.
Genau deshalb dürfte die Eröffnungszeremonie am 12. September 2026 für Classic-Spieler einer der wichtigsten Blizzard-Termine der vergangenen Jahre werden.
Die Vorgeschichte: Alle Classic+ Hinweise in unserer Timeline