Von der Classic+ Idee zu Warcraft Forever
Classic+ war jahrelang der Name der Community für eine dauerhafte Weiterentwicklung des ursprünglichen World of Warcraft. Am 12. September 2026 hat Blizzard mit World of Warcraft: Forever genau ein solches Stufe-60-Spiel angekündigt. Diese Timeline dokumentiert den Weg von Season of Discovery über Project Camelot und WoW 1.60 bis zur offiziellen Enthüllung und den nächsten bestätigten Terminen.
Die offizielle Ankündigung: Warcraft Forever startet in Deutschland am 5. November 2026. Gebiete, Dungeons, Raids und Systeme stehen in unserem großen Inhaltsüberblick.
Blizzard verwendet Classic+ weiterhin nicht als Produktnamen. Forever übernimmt jedoch die entscheidende Grundidee: Azeroth bleibt auf Stufe 60 und wächst durch neue Geschichten, Gebiete und regelmäßige Inhaltsupdates weiter.
Jeder ältere Eintrag bleibt mit der Beweislage seines damaligen Zeitpunkts erhalten. Frühere Formulierungen wie „unbestätigt“ zeigen deshalb, was zu diesem Zeitpunkt tatsächlich bekannt war. Die Auflösung folgt sichtbar am 12. September, statt die Vorgeschichte nachträglich umzuschreiben.
Wir kennzeichnen die Stationen weiterhin als offiziell, Datamining, Bericht, Kontext oder unbestätigtes Gerücht.
Aktueller Stand: 13. September 2026
Offiziell: Warcraft Forever ist Blizzards neue dauerhafte Stufe-60-Heimat. Die Beta beginnt am 17. September. Der deutsche Start folgt am 5. November um 00:00 Uhr MEZ.
Technisch belegt: Die offizielle Forever-Produktseite verwendet weiterhin Camelot in öffentlich sichtbaren Assetnamen.
Noch offen: Welcher der verschlüsselten Entwicklungszweige wowdev2 und wowdev5 dem Beta- oder Release-Client von Forever entspricht.
Direkt zur offiziellen Enthüllung →
3. November 2023: Season of Discovery wird angekündigt
Einordnung: Offiziell
Auf der BlizzCon 2023 stellt Blizzard Season of Discovery vor.
Die Saison verändert das ursprüngliche WoW durch versteckte Runen, neue Klassenrollen, begrenzte Stufenphasen und umgebaute Dungeons.
Für viele Spieler ist dies der erste offizielle Versuch eines Classic+ ähnlichen Konzepts.
Andere sehen darin bewusst nur ein zeitlich begrenztes Testfeld.
Season of Discovery startet am 30. November 2023 mit einer maximalen Stufe von 25 und der Tiefschwarzen Grotte als neu gestaltetem Schlachtzug.
Quelle: Blizzard: Season of Discovery Is Now Live
Bedeutung für Classic+: Blizzard beweist erstmals, dass neue Inhalte und stark veränderte Klassen innerhalb des Vanilla-Clients möglich sind.
2024 bis Anfang 2025: Season of Discovery wird zum Versuchslabor
Einordnung: Offiziell
Im Verlauf der Saison testet Blizzard zahlreiche Ansätze:
- neue Rollen für bestehende Klassen
- schrittweise Stufenobergrenzen
- überarbeitete Dungeons
- neue Weltbosse
- zusätzliche Schlachtzüge
- neue Ausrüstungssysteme
- veränderte Berufe
- neue Questketten
- ein stärker aktives Klassenbalancing
Nicht alle Phasen werden gleich gut aufgenommen.
Besonders die zunehmende Anzahl an Runen und Systemen führt zu Diskussionen darüber, wie weit sich Classic verändern darf.
Bedeutung für Classic+: Season of Discovery liefert Blizzard reale Daten darüber, welche Erweiterungen des ursprünglichen WoW funktionieren.
27. Mai 2025: Blizzard bestätigt das nächste große Projekt
Einordnung: Offiziell und sehr bedeutend
Das WoW-Classic-Team veröffentlicht einen Rückblick auf Season of Discovery.
Darin bezeichnet Blizzard die Saison als größeren Erfolg als ursprünglich erwartet.
Sie habe bewiesen, dass ein enormer Bedarf an neuen Erlebnissen vor dem Hintergrund des ursprünglichen World of Warcraft bestehe.
Anschließend folgt die entscheidende Aussage:
Die Entwicklung von Season of Discovery werde verlangsamt, damit das Team mit der Arbeit an seinem nächsten großen Projekt im ursprünglichen WoW-Designraum beginnen könne.
Blizzard spricht von großen Plänen, großen Ambitionen und einer langfristigen Zukunft für WoW Classic.
Quelle: Blizzard-Forum: Update from the WoW Classic Team
Bedeutung für Classic+: Zu diesem Zeitpunkt war dies der stärkste offizielle Hinweis darauf, dass ein größeres Nachfolgeprojekt für Season of Discovery entwickelt wurde.
August 2025: Eine angebliche interne Warcraft-Roadmap erscheint
Einordnung: Unbestätigtes Gerücht
Auf Reddit erscheint ein Bild, das angeblich eine interne Planung verschiedener Warcraft-Projekte bis 2030 zeigt.
Darin wird ein Projekt namens Camelot dem Bereich WoW Classic zugeordnet.
Der Beitrag erhält zunächst wenig Aufmerksamkeit und verschwindet später gemeinsam mit dem Nutzerkonto.
Archivierte Versionen zeigen jedoch, dass das Bild tatsächlich bereits im August 2025 veröffentlicht wurde.
Zu diesem Zeitpunkt war der Name Camelot noch nicht durch öffentlich bekanntes Datamining mit WoW verbunden.
Quelle: Icy Veins: Leaked Blizzard Timeline and Camelot
Bedeutung für Classic+: Der frühe Camelot-Name macht das Dokument bemerkenswert. Seine Echtheit bleibt trotzdem ungeklärt.
24. Oktober 2025: Die mysteriöse Version 1.60.0 wird entdeckt
Einordnung: Datamining
Auf einer verschlüsselten internen Blizzard-Umgebung erscheint eine neue WoW-Version mit der Nummer 1.60.0.
Die Versionsnummer fällt aus dem bisherigen Classic-Schema.
Classic Era begann mit 1.13, Season of Mastery mit 1.14 und Season of Discovery mit 1.15.
Die 1.x-Nummer ordnet die Versionslinie der heutigen Classic-Era-Versionsfamilie zu. Einen bestimmten Unterbau oder konkrete Inhalte beweist sie nicht.
Der ungewöhnlich große Sprung auf 1.60 lässt auf eine eigenständige Versionslinie schließen, verrät aber nichts über dessen Inhalte.
Quelle: Wowhead: Mysterious New Vanilla Patch 1.60.0
Bedeutung für Classic+: Erstmals existiert ein technischer Hinweis auf eine weitere größere Classic-Versionslinie neben den bekannten Projekten.
8. Januar 2026: Josh Greenfield beschreibt seine neue Aufgabe
Einordnung: Öffentliche Entwickler-Aussage
Josh „Aggrend“ Greenfield erklärt, dass das WoW-Classic-Team gewachsen sei und inzwischen mehr sowie komplexere Projekte gleichzeitig betreue.
Sein eigener Schwerpunkt habe sich von Produktion und Planung stärker in Richtung Game Design verschoben. Er konzentriere sich nun auf die langfristige Ausrichtung von Content und Narrativ innerhalb des Classic-Teams und arbeite weiterhin praktisch an neuen Inhalten.
Mit Anniversary und Mists of Pandaria Classic sei er dagegen weniger unmittelbar beschäftigt.
Quelle: Josh Greenfield auf X: Rollenwechsel und aktuelle Aufgaben
Bedeutung für Classic+: Blizzard baut langfristige Content- und Erzählplanung im Classic-Team auf. Greenfield nennt dabei weder Classic+ noch Project Camelot und bestätigt keine konkreten Inhalte.
29. Januar 2026: State of Azeroth kündigt weitere Classic-Neuigkeiten an
Einordnung: Offiziell
Im State-of-Azeroth-Rückblick spricht Blizzard über Hardcore-, Saison- und Progressions-Realms.
Das Unternehmen erklärt, dass das Potenzial von Classic praktisch unbegrenzt sei.
Nachdem Mists of Pandaria Classic, Burning Crusade Anniversary und die chinesischen Titan-Reforged-Realms vorgestellt wurden, folgt eine auffällige Formulierung:
Das sei noch nicht alles, woran Blizzard arbeite.
Classic-Spieler auf der ganzen Welt hätten viel, worauf sie sich freuen könnten.
Die Details würden für später aufgehoben.
Zusätzlich kündigt Blizzard Ingame-Umfragen an, um die Wünsche der Spieler besser zu verstehen.
Quelle: Blizzard: State of Azeroth Recap
Bedeutung für Classic+: Blizzard bestätigt erneut unangekündigte Classic-Pläne mit globaler Ausrichtung.
April und Mai 2026: Turtle WoW wird beendet
Einordnung: Kontext, kein Classic+ Beweis
Nach einem Rechtsstreit mit Blizzard kündigt das private Projekt Turtle WoW seine Schließung an.
Der letzte Betriebstag war der 14. Mai 2026; um Mitternacht zum 15. Mai gingen die Server offline.
Turtle WoW wurde häufig als inoffizielle Classic+ Interpretation beschrieben, weil es Vanilla um neue Gebiete, Dungeons, Völker und Schlachtzüge erweiterte, ohne die maximale Stufe anzuheben.
Quelle: PC Gamer: Turtle WoW Shutdown
Bedeutung für Classic+: Die rechtlichen Schritte beweisen kein eigenes Blizzard-Projekt. Durch die zeitliche Nähe zu den offiziellen Zukunftsankündigungen entstehen jedoch Vergleiche mit der Schließung früherer Privatserver vor dem ursprünglichen WoW Classic.
Mai 2026: Classic-Creator besuchen Blizzard
Einordnung: Bericht
Mehrere international bekannte WoW-Classic-Streamer reisen zu einem nicht öffentlich erklärten Termin am Blizzard-Hauptsitz in Irvine.
Berichten zufolge gehören Xaryu, Esfand, Guzu, Savix und Sodapoppin zu den eingeladenen Personen.
Über den Inhalt des Termins dürfen die Beteiligten nicht sprechen.
Quelle: GamesRadar: WoW Streamers Attend Secret Blizzard Event
Creator-Termine dieser Art können für Präsentationen, Feedbackrunden, Interviews, Content-Planungen oder frühe Tests genutzt werden.
Es ist nicht bestätigt, dass dabei Classic+ gezeigt wurde.
Bedeutung für Classic+: Die Auswahl stark Classic-orientierter Creator ist auffällig, lässt den Inhalt des Termins oder eine bevorstehende Classic-Kampagne aber nicht erkennen.
15. Juni 2026: Blizzard geht gegen Project Ascension vor
Einordnung: Kontext, kein Classic+ Beweis
Blizzard reicht eine Beschwerde gegen die Betreiber des Privatservers Project Ascension ein.
Das Projekt bietet stark veränderte Klassen- und Classic-Systeme an.
Die Klage steht rechtlich für sich und bestätigt keine Veröffentlichung von Classic+.
Quelle: The Escapist: Blizzard Complaint Against Project Ascension
Bedeutung für Classic+: Gemeinsam mit dem Vorgehen gegen Turtle WoW zeigt sie, dass Blizzard seine Kontrolle über veränderte WoW-Angebote konsequenter durchsetzt. Ein direkter Zusammenhang mit Camelot ist nicht belegt.
16. Juni 2026: World of Warcraft Camelot wird gefunden
Einordnung: Datamining und bisher stärkster technischer Hinweis
Dataminer finden Heroic- und Epic-Einträge für ein Produkt mit der Bezeichnung „World of Warcraft Camelot“.
Der Dataminer Stiven ordnet die Einträge der seit Oktober 2025 beobachteten 1.60-Linie zu. In den öffentlich sichtbaren Manifesten ist diese Verbindung nicht selbst ablesbar und Blizzard hat sie nicht bestätigt.
Blizzard hat zu diesem Zeitpunkt keine öffentliche Erklärung für das Projekt abgegeben.
Quelle: Wowhead: World of Warcraft Camelot Found
Damit stehen drei zeitlich passende, aber öffentlich nicht technisch miteinander verknüpfte Spuren nebeneinander:
- das von Blizzard angekündigte nächste große Projekt im ursprünglichen WoW-Designraum
- die intern beobachtete 1.60-Linie
- der Projektname Camelot
Bedeutung für Classic+: Camelot ist die erste konkrete Produktbezeichnung, die Dataminer mit der unbekannten 1.60-Linie verbinden. Ob sie zu Blizzards angekündigtem Projekt gehört, bleibt unbestätigt.
Ende Juni 2026: Die angebliche Roadmap wird neu bewertet
Einordnung: Unbestätigtes Gerücht
Nach dem Datamining-Fund wird die Roadmap aus dem August 2025 erneut verbreitet.
Dass sie Camelot schon vor dem öffentlichen Fund dem Classic-Bereich zuordnete, erhöht ihre mögliche Glaubwürdigkeit.
Das Dokument enthält allerdings zahlreiche weitere Projekte und langfristige Zeiträume, die bisher nicht bestätigt sind.
Als Veröffentlichungszeitraum für Camelot wird dort das dritte Quartal 2026 genannt.
Dieser Zeitraum darf nicht als bestätigter Termin behandelt werden.
Selbst bei einem echten Dokument könnten sich interne Planungen inzwischen geändert haben.
Bedeutung für Classic+: Interessant, aber weiterhin kein zuverlässiger Release-Beleg.
29. Juni 2026: Keine frischen SoD-Server + ein BlizzCon-Verweis
Einordnung: Öffentliche Entwickler-Aussage
Greenfield erklärt, dass keine frischen Season-of-Discovery-Server geplant seien.
Ein solcher Neustart würde mehrere Abteilungen und große Teile des Classic-Teams binden. Angesichts der anderen laufenden Arbeiten könne sich das Team diese Ablenkung derzeit nicht leisten.
Seinen Beitrag beendet er mit einem Verweis auf die BlizzCon. Welche Projekte dort gezeigt werden, sagt er nicht.
Quelle: Josh Greenfield auf X: Keine frischen SoD-Server
Bedeutung für Classic+: Das Classic-Team schützt Kapazitäten für andere Arbeiten und verweist auf die BlizzCon. Eine Verbindung zu Classic+ oder Camelot bleibt eine naheliegende, aber unbestätigte Schlussfolgerung.
Die Aussagen und Greenfields Rolle ordnen wir ausführlich in WoW-Classic-Entwickler Aggrend: Was seine neue Aufgabe verrät ein.
10. Juli 2026: Blizzard erklärt Patch 1.15.9
Einordnung: Offiziell erklärtes Technik- und UI-Update
Als die Versionsnummer 1.15.9 sichtbar wird, entstehen zunächst Spekulationen über neue Inhalte oder einen Fresh-Start. Frühere Änderungen der dritten Versionsstelle waren mehrfach mit neuen Season-of-Discovery-Phasen verbunden.
Inzwischen ist der Zweck geklärt. Blizzard kündigte Patch 1.15.9 für Classic Era, Hardcore und Season of Discovery an. Das Update bringt unter anderem den Edit Mode sowie Änderungen an Namensplaketten und Schlachtzugsfenstern in die drei Classic-Versionen.
Blizzard erklärte dazu, dass alle Classic-Versionen technisch Code mit dem modernen World of Warcraft teilen. Genau diese gemeinsame Basis ermöglicht moderne Hardware-Unterstützung, zusätzliche Grafik- und Barrierefreiheitsoptionen, Breitbilddarstellung und die Verbindung mit Battle.net. Sie kann zugleich sichtbare Änderungen und Probleme bei Addons nach sich ziehen.
Quelle: Blizzard: User Interface Updates in Classic
Bedeutung für Classic+: Patch 1.15.9 ist kein Beleg für eine neue SoD-Phase und kein direkter Hinweis auf Camelot. Er liefert aber ein aktuelles Beispiel für eine entscheidende Grundsatzfrage: Wie lässt sich Classic technisch modernisieren, ohne sein eigenes Spielgefühl zu verlieren?
Diese Debatte analysieren wir ausführlich in Wie modern darf Classic werden?.
24. Juli 2026: Build 1.60.0.68878 erscheint
Einordnung: Datamining + technisches Lebenszeichen
BlizzTrack registriert am 24. Juli um 01:06 Uhr MESZ in der internen Entwicklungsumgebung „World of Warcraft Classic Internal Alpha Vendor 2“ den neuen Build 1.60.0.68878. Der unmittelbar vorherige Stand 1.60.0.68760 wurde am 18. Juli um 00:26 Uhr MESZ erfasst.
Damit ist belegt, dass Blizzard die unbekannte 1.60-Entwicklung weiterhin aktualisiert. Die zugehörige Produktkonfiguration bezeichnet den Client als „World of Warcraft Classic Alpha“ und führt ihn im Unterordner _classic_alpha_.
Der Build enthält jedoch keine öffentlich lesbare Inhaltsliste. Er bestätigt weder den Namen Project Camelot noch Klassen, Gebiete, Spielsysteme, einen Teststart oder einen Veröffentlichungstermin.
Quelle: BlizzTrack: Versionsverlauf der internen Classic Alpha + Produktkonfiguration
Bedeutung für Classic+: Die unbekannte 1.60-Entwicklung lebt. Inhaltlich wissen wir dadurch weiterhin nichts Neues.
29. Juli 2026: Der Battle.net-Katalog ergänzt wowdev5
Einordnung: Datamining + Katalogänderung
Im öffentlich beobachtbaren Battle.net-Katalog wird um 22:59 Uhr MESZ ein neues Fragment für den Produkttyp wow_dev_5 registriert. Der interne Fragmentname enthält die Formulierung world_of_warcraft_dev5notdeprecatedwithnewlicense.
Der Produktcode wowdev5 selbst ist nicht neu. BlizzTrack archiviert zugehörige CDN-Manifeste bereits seit 2024. Neu sind das Katalogfragment und der kurz darauf erstmals erfasste Versionsverlauf.
Der lesbare Inhalt fügt den Produkttyp hinzu, nennt aber weder eine Lizenz-ID noch eine SKU, einen Preis, eine Editionsbezeichnung oder den Namen Camelot. Auch die Felder für eine Benutzerkennung und eine Meldungsadresse bleiben leer.
Quellen: BlizzTrack: Battle.net-Katalogfragment für wowdev5 + BlizzTrack: älterer CDN-Verlauf von wowdev5
Bedeutung für Classic+: Gut einen Tag vor dem Wechsel auf Build 1.60.0.69075 wird wowdev5 im Battle.net-Katalog ergänzt. Der Fragmentname deutet auf eine Lizenzabhängigkeit hin. Welche Lizenz gemeint ist und wer sie erhalten könnte, ist aus den öffentlichen Daten nicht ablesbar. Eine Alpha- oder Beta-Freigabe ist damit nicht bestätigt.
30. Juli 2026: Build 1.60.0.69014 auf Vendor 6 und wowdev2 sichtbar
Einordnung: Datamining + kurzfristiges technisches Signal
Um 19:23 Uhr MESZ erscheint Build 1.60.0.69014 der unbekannten Versionslinie 1.60 auf wowv6, Blizzards verschlüsselter Vendor-Umgebung „Vendor 6“.
Rund 34 Minuten später wird die Vendor-Umgebung wieder auf Build 1.15.8.64858 zurückgesetzt. Noch am selben Abend, um 23:55 Uhr MESZ, registriert BlizzTrack dieselbe Versionsnummer und Build-ID 1.60.0.69014 als neuen Stand auf wowdev2. Dort ersetzt sie Build 1.60.0.68878.
Quellen: Algalon: Wechsel auf 1.60.0.69014 + Algalon: Rücknahme + BlizzTrack: Vendor 6 + BlizzTrack: wowdev2
Bedeutung für Classic+: Dieselbe Versionsnummer und Build-ID waren zunächst kurz auf Vendor 6 und später auf wowdev2 sichtbar. Die Build-Konfigurationen unterscheiden sich, weshalb weder identische Client-Pakete noch ein gezielter Transfer belegt sind. Der Vorgang bestätigt keine Beta, externe Tests, Project Camelot oder WoW Classic+.
Den kurzfristigen Wechsel und seine Grenzen ordnen wir in der Kurzmeldung Project Camelot: Patch 1.60 kurz auf Vendor-Server entdeckt ein.
1. August 2026: Build 1.60.0.69075 erreicht wowdev2 und wowdev5
Einordnung: Datamining + fortlaufende interne Entwicklung
Am 1. August um 01:26 Uhr MESZ indexiert BlizzTrack Build 1.60.0.69075 als neuen Stand auf wowdev2. Er ersetzt dort Build 1.60.0.69014, der erst wenige Stunden zuvor registriert worden war.
Für wowdev5 wird um 00:46 Uhr MESZ erstmals ein Versionsmanifest archiviert. Es führt zunächst den aktuellen öffentlichen Classic-Era-Build 1.15.9.68940 und bleibt auch um 01:26 Uhr noch auf diesem Stand. Zu diesem Zeitpunkt verwendet wowdev5 bereits dieselbe CDN-Konfiguration wie wowdev2. Um 02:29 Uhr wechselt die interne Entwicklungsumgebung dann ebenfalls auf Versionsnummer und Build-ID 1.60.0.69075. Beide Umgebungen verwenden danach weiterhin dieselbe CDN-Konfiguration, ihre Build- und Produktkonfigurationen bleiben jedoch unterschiedlich.
Die verschlüsselte Vendor-Umgebung wowv6 bleibt auch bei der Prüfung am 2. August auf Build 1.15.8.64858. Eine öffentlich zugängliche Alpha, Beta oder ein neuer PTR wurde nicht sichtbar.
Quellen: Blizzard-Manifest: wowdev2 + Blizzard-Manifest: wowdev5 + BlizzTrack-Verlauf: wowdev2 + BlizzTrack-Verlauf: wowdev5 + BlizzTrack: öffentliche Classic-Era-Linie + BlizzTrack: Vendor 6
Bedeutung für Classic+: Die unbekannte 1.60-Linie wird nicht mehr nur auf wowdev2 geführt. Versionsnummer und Build-ID 69075 erscheinen nun auf einer zweiten internen Entwicklungsumgebung. Das ist ein neues technisches Signal, bestätigt aber weder identische Client-Pakete noch Inhalte, einen Teststart, Project Camelot oder WoW Classic+.
Die Unterschiede zwischen Entwicklungs- und Vendor-Umgebung sowie die Aussagekraft von Version 1.60 erklären wir in unserer technischen Videoeinordnung.
2. August 2026: Noch immer keine offizielle Classic+ Ankündigung
Einordnung: Zwischenstand am 2. August
Project Camelot wurde von Blizzard weiterhin nicht öffentlich vorgestellt.
Es gibt weder eine offizielle Website noch einen Trailer, eine Inhaltsliste, eine Beta-Anmeldung oder einen bestätigten Veröffentlichungstermin.
Die technische und kommunikative Beweislage ist inzwischen stärker als bei früheren Classic+ Gerüchten. Auf wowdev2 und wowdev5 ist Build 1.60.0.69075 der jüngste registrierte Stand, während wowv6 weiterhin Build 1.15.8.64858 führt.
Der entscheidende Schritt fehlt jedoch weiterhin:
die offizielle Produktankündigung.
6./7. August 2026: wowdev2 wechselt auf 1.60.1.69141
Einordnung: Datamining + neuer Versionsschritt
Am 6. August um 22:40 Uhr UTC, in Deutschland bereits am 7. August um 00:40 Uhr MESZ, indexiert BlizzTrack auf wowdev2 den neuen Build 1.60.1.69141. Er ersetzt dort Build 1.60.0.69075.
wowdev5 bleibt bei der Prüfung am 11. August auf Build 1.60.0.69075. Beide internen Entwicklungsumgebungen verwenden weiterhin dieselbe CDN-Konfiguration, führen nun aber unterschiedliche Versionsnummern, Build-IDs und Build-Konfigurationen.
Der Sprung von 1.60.0 auf 1.60.1 zeigt, dass Blizzard die unbekannte Entwicklungslinie fortführt. Aus der neuen Unterversion lassen sich jedoch weder der Umfang der Änderungen noch Inhalte, eine öffentliche oder geschlossene Testphase, die Reife des Projekts oder ein Veröffentlichungstermin ableiten.
Quellen: Blizzard-Manifest: wowdev2 + Blizzard-Manifest: wowdev5 + BlizzTrack-Verlauf: wowdev2
Bedeutung für Classic+: Der neue Versionsschritt ist ein weiteres technisches Lebenszeichen. Er stärkt die Beleglage für eine fortlaufende interne Entwicklung, verrät aber weiterhin nicht, ob dieser Client tatsächlich als WoW Classic+ erscheint.
14./15. August 2026: Beide Entwicklungsstände der 1.60-Linie erhalten neue Builds
Einordnung: Datamining + fortlaufende interne Entwicklung
Am 14. August wechselt wowdev5 von 1.60.0.69075 auf 1.60.0.69322. Weniger als einen Tag später folgt wowdev2 mit dem Sprung von 1.60.1.69141 auf 1.60.1.69328.
Damit werden die getrennten Versionslinien 1.60.0 und 1.60.1 parallel weitergeführt. Die zeitlich nahen Build-IDs dokumentieren aktive Entwicklung. Sie erklären weder die Aufgaben der beiden Umgebungen noch Inhalte, eine BlizzCon-Demo oder den Stand einer Veröffentlichung.
Quellen: BlizzTrack: wowdev2 + BlizzTrack: wowdev5 + Quissy: dokumentierte Build-Übergänge
Bedeutung für Classic+: Blizzard pflegt weiterhin zwei getrennte interne Stände der unbekannten 1.60-Linie. Eine Aussage über ihre Inhalte lässt sich daraus nicht ableiten.
20./21. August 2026: wowdev2 erreicht Build 69407
Einordnung: Datamining + fortlaufende interne Entwicklung
In der Nacht zum 21. August deutscher Zeit wechselt wowdev2 von 1.60.1.69328 auf 1.60.1.69407.
Der neue Stand dokumentiert eine weitere Aktualisierung der 1.60.1-Linie. Er verrät weiterhin weder Inhalte noch Testphase, Demo oder Veröffentlichungstermin.
Quellen: BlizzTrack: wowdev2 + Quissy: dokumentierter Wechsel auf Build 69407
Bedeutung für Classic+: Die unbekannte 1.60.1-Linie wird weiter gepflegt. Der Build bestätigt weder Inhalte noch einen Teststart, eine Demo oder einen Veröffentlichungstermin.
21. August 2026: Build 69407 erscheint kurz auf einem China-Produkt
Einordnung: Datamining + regionales Vendor-Signal
Am 21. August um 02:10 Uhr UTC, in Deutschland um 04:10 Uhr MESZ, wird Version 1.60.1.69407 auf dem China-Produktcode wownev12 beobachtet. Versionsnummer und Build-ID entsprechen dem Stand auf wowdev2. Build-, CDN- und Produktkonfiguration unterscheiden sich jedoch.
Die sichtbare Konfiguration verweist auf die Region China, die Sprachen enUS und zhCN, den Schlüssel wow_vendor_cn_01, die Datei WoWGMChina.exe und einen von NetEase betriebenen CDN-Host. Rund 15 Stunden später verschwindet die Versionszuordnung wieder. Das TACT-Produkt und seine China-CDN-Routen bleiben bestehen.
wownev12 wurde nicht eigens für Camelot angelegt. Seine CDN-Spur war bereits seit April 2026 sichtbar. Neu ist nur die vorübergehende Zuordnung des mit Camelot in Verbindung gebrachten 1.60.1-Builds.
Quellen: Stiven_SRB: ursprüngliche Meldung + Quissy: technische Zusammenfassung + Icy Veins: Metadaten und spätere Rücknahme
Bedeutung für Classic+: Erstmals wurde derselbe 1.60.1-Build kurz einer China-spezifischen Produktumgebung zugeordnet. Der Vorgang kann zu interner Verteilung, Partnerzugang, Lokalisierung oder regionalen Tests passen. Sein Zweck ist jedoch nicht belegt. Er bestätigt weder einen China-Start noch eine regulatorische Freigabe, einen weltweiten Veröffentlichungstermin oder Classic+.
21. August 2026: wowdev5 erreicht Build 69439
Einordnung: Datamining + fortlaufende interne Entwicklung
Später am 21. August wird auch wowdev5 aktualisiert und steht danach auf 1.60.0.69439. Beide Entwicklungsumgebungen verwenden anschließend wieder dieselbe CDN-Konfiguration. Versionsnummern, Build-Konfigurationen und Produktkonfigurationen bleiben jedoch unterschiedlich.
Die numerisch höhere Build-ID 69439 gehört zur getrennten 1.60.0-Linie und ist deshalb nicht als inhaltlich neuerer Stand von 1.60.1.69407 zu verstehen.
Quelle: BlizzTrack: wowdev5
Bedeutung für Classic+: Beide internen Entwicklungsstände werden weiter gepflegt. Die Daten bestätigen weder identische Inhalte noch einen Teststart, eine Demo oder einen Veröffentlichungstermin.
1. September 2026: Der offizielle BlizzCon-Zeitplan erscheint
Einordnung: Offiziell, Classic+ Zuordnung unbestätigt
Blizzard veröffentlicht den Programmplan für den 12. und 13. September. Die Opening Ceremony beginnt am Samstag um 19:30 Uhr MESZ. Danach folgen zwei getrennte World-of-Warcraft-Blöcke namens „What’s Next“ um 21:00 Uhr und „What’s Next II“ um 23:45 Uhr. Direkt im Anschluss startet ein Entwickler-Creator-Showcase.
Am zweiten Tag erhält „World of Warcraft Hardcore: What’s Next“ einen eigenen Termin. Kein Programmtitel nennt Classic+, Project Camelot, Version 1.60 oder ein allgemeines Zukunftspanel für WoW Classic.
Blizzard bittet Zuschauer, den Plan nach der Opening Ceremony erneut aufzurufen. Das macht spätere Umbenennungen oder Ergänzungen möglich, verrät aber nicht, ob ein unangekündigtes Classic-Projekt hinter einem der neutralen WoW-Titel steckt.
Aktualisierung vom 11. September: Der neuere WoW-Guide vom 9. September führt den Programmpunkt als „World of Warcraft: Design Deep Dive“ und nennt 22:45 Uhr britischer Sommerzeit, entsprechend 23:45 Uhr MESZ. Der alte Titel „Archives“ wird nicht länger als aktueller Programmpunkt geführt. Der interaktive Zeitplan zeigte bei unserer Kontrolle weiterhin 23:15 Uhr; die endgültige Kontrolle folgt nach der Opening Ceremony, wenn Blizzard den vollständig aktualisierten Plan bereitstellen will. Die Zeitabweichung ist kein Classic+ Beweis.
Quellen: BlizzCon: offizieller Zeitplan + Blizzard: WoW-Guide vom 9. September 2026 + Blizzard: früherer Programmüberblick
Bedeutung für Classic+: Der Plan schafft einen realen Präsentationsrahmen für mehrere Warcraft-Ankündigungen und macht „What’s Next II“ zu einem wichtigen Beobachtungspunkt. Er bestätigt jedoch weder Classic+ noch Camelot. Das eigene Hardcore-Panel liefert außerdem eine alternative Erklärung für den geheimen Blizzard-Besuch mehrerer Classic- und Hardcore-Creator im Mai.
2. September 2026: Neue offizielle BlizzCon-Details
Einordnung: Offiziell, keine Bestätigung von Classic+
Im offiziellen Xbox-Podcast nennt Blizzard über 117 Stunden Übertragungen über mehrere Kanäle und mehr als 1.300 Demo-Stationen für die gesamte Veranstaltung. Daraus folgt weder eine Classic+ Demo noch eine bestätigte Enthüllung.
Quelle: Xbox: BlizzCon-Vorschau mit Blizzards Event-Verantwortlicher. Die praktischen Details sammeln wir im BlizzCon-Tracker.
3. September 2026: Die Produktkonfiguration von wowdev2 ändert sich
Einordnung: Technischer Fund, Zweck offen
In der Konfiguration von wowdev2 wechselt decryption_key_name von wowdevalpha zu wow_live_dev_01. Der Mac-App-Name lautet nun World of Warcraft Test.app statt World of Warcraft Classic Test.app. Andere Einträge wie _classic_alpha_, beta: false und ptr: true bleiben bestehen.
Bedeutung für Classic+: Die Änderung betrifft technische Bezeichnungen und Konfiguration. Sie belegt weder den Beginn einer öffentlichen Beta noch eine Abkehr von Classic oder die Vorbereitung einer BlizzCon-Demo.
Quellen: Blizzards öffentlich abrufbare Produktkonfiguration für wowdev2 vorher + nachher.
5. September 2026: wowdev2 erreicht Build 1.60.1.69704
Einordnung: Technischer Fund, Inhalte unbekannt
Die aktuellen Versionsmanifeste führen 1.60.1.69704 auf wowdev2 und 1.60.0.69698 auf wowdev5. Auf wowdev2 ersetzt Build 69704 den zuvor sichtbaren Stand 69638. wowdev5 erhält bei diesem Abgleich keine neue Buildnummer; dort ändert sich die CDN-Konfiguration.
BlizzTrack erfasst beide Manifeständerungen am 5. September um 00:37 Uhr UTC, also 02:37 Uhr MESZ. Das ist der beobachtete Zeitpunkt der Datenänderung, kein angekündigter Teststart. Beide Umgebungen verwenden dieselbe CDN-Konfiguration, unterscheiden sich aber weiterhin bei Version, Build- und Produktkonfiguration.
Quellen: Blizzard: Versionsmanifest wowdev2 + Versionsmanifest wowdev5. Zeitlicher Verlauf: BlizzTrack: wowdev2 + wowdev5. Geprüft am 5. September 2026.
Bedeutung für Classic+: Die unbekannte 1.60-Entwicklung wird weiter gepflegt. Weder identische Spielinhalte noch Produktname, Beta-Zugang, Demo oder Veröffentlichung lassen sich daraus ableiten.
9. September 2026: wowdev2 erreicht Build 1.60.1.69752
Einordnung: Technischer Fund, Inhalte unbekannt
wowdev2 wechselt von 1.60.1.69704 auf 1.60.1.69752. Dabei ändern sich BuildConfig und CDNConfig, während ProductConfig und Keyring unverändert bleiben. wowdev5 steht weiter auf 1.60.0.69698.
Der neue CDNConfig-Wert wurde nahezu zeitgleich auch auf wowdev, wowdev5 und wowlivetest2 verteilt, ohne dass diese Zweige neue Builds erhielten. Das spricht für eine Änderung an der Auslieferungsinfrastruktur und nicht für gemeinsame Spielinhalte.
Quellen: Blizzard: Versionsmanifest wowdev2 + BlizzTrack: wowdev2. Vollständige Gegenprüfung: WoW 1.60: Acht Buildwechsel kurz vor der BlizzCon. Geprüft am 9. September 2026.
Bedeutung für Classic+: Der sechste Wechsel belegt fortgesetzte technische Arbeit. Produktname, Inhalte, Beta, Demo und Veröffentlichung bleiben unbestätigt.
9. September 2026: Blizzard veröffentlicht den WoW-Guide zur BlizzCon
Einordnung: Offiziell, keine Bestätigung von Classic+
Blizzard beschreibt „World of Warcraft: What’s Next“ als ersten Blick auf das nächste Kapitel von Azeroth und „What’s Next II“ als Vorschau auf kommende Abenteuer, Funktionen und Aktualisierungen. Der Sonntags-Deep-Dive soll Systeme, Abenteuer und Designideen des nächsten Weges durch Azeroth vertiefen. Keine dieser Beschreibungen ordnet den Programmpunkt einer bestimmten WoW-Version zu.
Der Guide nennt weiterhin weder Classic+ noch Project Camelot oder Version 1.60. Blizzard kündigt zugleich an, den vollständig aktualisierten Zeitplan nach der Opening Ceremony bereitzustellen.
Quelle: Blizzard: Tune in to World of Warcraft at BlizzCon 2026. Veröffentlicht am 9. September 2026.
Bedeutung für Classic+: Die offiziellen Beschreibungen bestätigen ein umfangreiches WoW-Programm, nennen aber weder das erwartete Produkt noch dessen Inhalte. Der angekündigte Zeitplan-Abgleich nach der Opening Ceremony lässt Aktualisierungen zu, ist für sich genommen jedoch kein Beleg für Classic+.
10./11. September 2026: wowdev2 erreicht Build 1.60.1.69800
Einordnung: Technischer Fund, Inhalte unbekannt
wowdev2 wechselt von 1.60.1.69752 auf 1.60.1.69800. Dabei ändert sich die BuildConfig auf 49165d82…. ProductConfig und Keyring bleiben unverändert. Beim Eintreffen des Builds führte die Linie zunächst die CDNConfig 59a08d44….
BlizzTrack erfasste den Wechsel am 10. September nach UTC; in Deutschland fiel der beobachtete Zeitpunkt bereits auf den 11. September. Das ist der siebte dokumentierte Buildwechsel seit dem 1. September. Der Tracker-Zeitpunkt ist kein von Blizzard ausgewiesener Compile-Zeitpunkt.
Quellen: Blizzard: Versionsmanifest wowdev2 + BlizzTrack: wowdev2. Geprüft am 11. September 2026.
Bedeutung für Classic+: Ein weiterer Build belegt fortgesetzte technische Arbeit. Inhalte, Beta, Demo, Camelot-Zuordnung und Veröffentlichung bleiben unbestätigt.
11. September 2026: wowdev5 erreicht Build 1.60.0.69818
Einordnung: Technischer Fund, Inhalte unbekannt
wowdev5 wechselt von 1.60.0.69698 auf 1.60.0.69818. BuildConfig und CDNConfig ändern sich, die ProductConfig bleibt gleich; ein Keyring wird für diese Linie weiterhin nicht ausgewiesen. Beim selben Abgleich erhält wowdev2 keine neue Buildnummer, aber ebenfalls die neue CDNConfig f984f1cc….
Nahezu zeitgleich wird diese CDNConfig auch auf wowdev und wowlivetest2 verteilt. Die gemeinsame Kennung betrifft damit die Auslieferungsinfrastruktur und ist kein Beweis für identische Inhalte. Mit diesem Wechsel sind seit dem 1. September acht Buildwechsel auf den beiden 1.60-Linien dokumentiert.
Quellen: Blizzard: Versionsmanifest wowdev5 + BlizzTrack: wowdev5 + Gegenprüfung wowdev2. Geprüft am 11. September 2026.
Bedeutung für Classic+: Der achte Wechsel stärkt das Bild einer aktiv gepflegten Entwicklung. Er bestätigt weder gemeinsame Spielinhalte noch eine Beta, BlizzCon-Demo, Project Camelot oder Classic+.
12. September 2026: Blizzard enthüllt Warcraft Forever
Einordnung: Offiziell bestätigt
Blizzard kündigt World of Warcraft: Forever als neue dauerhafte Heimat neben dem modernen WoW und den bisherigen Classic-Angeboten an. Forever bleibt auf Stufe 60 und soll regelmäßig neue Geschichten und Inhaltsupdates erhalten. Das Leveln soll ebenso wichtig bleiben wie das Endgame.
Zum angekündigten Umfang gehören mehr als 1.000 neue Quests, neue und erweiterte Gebiete, neun neue Dungeons, neue Schlachtzüge, überarbeitete Klassen und Spezialisierungen, das accountweite Vermächtnissystem, Lagern als soziales Berufssystem und optionales Transmog. Fliegen und eine automatische Stufenskalierung sind nicht vorgesehen.
Die Geschichte spielt nach Warcraft III: Reforged – Forsaken Kingdom und vor dem ursprünglichen Geschmolzenen Kern. Warcraft Forever ist im aktiven WoW-Abonnement beziehungsweise in der Spielzeit enthalten. Optionale Pakete schalten unter anderem die Himmelsgeborenen und ihr Startgebiet auf Zephras frei.
Blizzards offizielle Battle.net-Produktseite liefert gleichzeitig mehrere Forever-Marketingdateien mit Camelot im Dateinamen aus. Damit ist die Verbindung des internen Namens zu Warcraft Forever auf Produkt- und Assetebene belegt. Die Assetnamen allein verraten noch nicht, welcher 1.60-Zweig dem Beta- oder Release-Client entspricht.
Quellen: Blizzard: World of Warcraft: Forever + Blizzard: Zusammenfassung der BlizzCon-Ankündigungen + Battle.net: deutsche Produktseite und Pakete.
Bedeutung für Classic+: Blizzard hat kein Produkt mit dem Namen Classic+ angekündigt. Inhaltlich beantwortet Forever aber die zentrale Community-Forderung nach einem dauerhaft erweiterten Azeroth auf Stufe 60.
13. September 2026: Der Warcraft-Forever-Deep-Dive
Einordnung: Offiziell angekündigter Termin
Am 13. September um 19:00 Uhr MESZ vertieft Blizzard die Systeme, Abenteuer und Designentscheidungen von Warcraft Forever. Der Beitrag wird nach dem Panel um neue bestätigte Details ergänzt.
Das eigene Hardcore-Panel folgt in Deutschland in der Nacht zum 14. September um 01:15 Uhr MESZ.
Quelle: Blizzard: WoW-Programm der BlizzCon 2026.
17. September 2026: Die Beta beginnt
Einordnung: Offiziell angekündigt
Die Beta von Warcraft Forever beginnt am 17. September. Zum Start liegt die Höchststufe bei 20; später wird sie auf Stufe 30 angehoben. Für FolgeQuest ist dies zugleich der nächste technische Prüfpunkt: Versionsnummern, Produktcodes und Konfigurationen des Beta-Clients können dann mit den zuvor beobachteten 1.60-Zweigen verglichen werden.
27. Oktober 2026: Namensreservierung und Charaktererstellung
Einordnung: Offiziell angekündigt
Für berechtigte Upgrade-Pakete startet die frühe Namensreservierung und Charaktererstellung. Laut deutscher Shopseite läuft dieses Fenster bis zum 3. November.
5. November 2026: Warcraft Forever startet in Deutschland
Einordnung: Offiziell angekündigt
Der weltweite Start erfolgt am 4. November um 15:00 Uhr PST. Durch die Zeitverschiebung beginnt Warcraft Forever in Deutschland am 5. November um 00:00 Uhr MEZ. Der Grundzugang ist mit aktivem WoW-Abonnement oder Spielzeit enthalten.
9. Dezember 2026: Die ersten Raids öffnen
Einordnung: Offiziell angekündigt
Mit den Hügelgräbertiefen für zehn Spieler, dem Hyjalgipfel für 20 Spieler und Onyxias Hort für 40 Spieler beginnt die erste Raidphase von Warcraft Forever.
Frühjahr und Sommer 2027: Forever soll weiterwachsen
Einordnung: Offizielle Roadmap
Für das Frühjahr 2027 nennt Blizzard zwei weitere Raids, zwei Dungeons, neue Quests, ein zusätzliches spielbares Gebiet, eine legendäre Questreihe und eine neue PvP-Saison. Im Sommer sollen ein überarbeiteter ikonischer Raid, ein neuer Raid, zwei weitere Dungeons, ausgebaute Weltinhalte sowie Updates für Berufe und Vermächtnis folgen.
Was ist jetzt bestätigt und was bleibt offen?
Offiziell bestätigt
- World of Warcraft: Forever ist eine dauerhafte neue Stufe-60-Heimat neben dem modernen WoW und den bisherigen Classic-Angeboten.
- Das Spiel startet weltweit am 4. November und in Deutschland am 5. November 2026 um 00:00 Uhr MEZ.
- Die Beta beginnt am 17. September.
- Der Grundzugang ist im aktiven WoW-Abonnement oder in der Spielzeit enthalten.
- Mehr als 1.000 neue Quests, neue und erweiterte Gebiete, neun Dungeons, neue Raids und regelmäßige Inhaltsupdates sind angekündigt.
- Die Stufenobergrenze bleibt bei 60. Fliegen und eine automatische Stufenskalierung sind nicht vorgesehen.
Technisch belegt
- Blizzard pflegte vor der Enthüllung zwei verschlüsselte Entwicklungszweige der Versionslinie 1.60.
- Die offizielle Forever-Produktseite verwendet
Camelotin öffentlich sichtbaren Dateinamen ihrer Marketing- und Shop-Assets. - Frühere Camelot-Spuren zu Heroic- und Epic-Berechtigungen passen zu den jetzt angebotenen Paketen.
Weiterhin offen
- Ob
wowdev2,wowdev5oder beide 1.60-Zweige direkt dem Beta- beziehungsweise Release-Client entsprechen. - Wie weit die einzelnen Klassenumbauten reichen und wie Blizzard langfristig die Balance auf Stufe 60 hält.
- Wie neue Ausrüstung ergänzt wird, ohne ältere Inhalte dauerhaft zu entwerten.
- Welche konkreten Maßnahmen Bots und Echtgeldhandel begrenzen sollen.
- Was langfristig mit Charakteren aus Season of Discovery geschieht.
Fazit der Timeline
Aus einer Community-Idee ist ein echtes Blizzard-Produkt geworden. Season of Discovery zeigte, dass neues Design im alten Azeroth funktionieren kann. Offizielle Aussagen kündigten ein großes Projekt an. Camelot, die 1.60-Zweige und die Paketspuren machten dieses Projekt technisch sichtbar. Am 12. September 2026 erhielt es schließlich seinen öffentlichen Namen: World of Warcraft: Forever.
Classic+ bleibt der Begriff der Community und nicht Blizzards Produktname. Forever übernimmt jedoch das entscheidende Versprechen: Azeroth soll auf Stufe 60 weitergehen, ohne in den nächsten bekannten Erweiterungszyklus zu wechseln.
Die Timeline endet deshalb nicht mit der Enthüllung. Deep Dive, Beta, Veröffentlichung und die ersten Inhaltsupdates werden zeigen, welche alten Spuren tatsächlich zu Forever gehörten und ob Blizzard die Idee einer dauerhaft relevanten Welt einlösen kann.