Blizzard will den Schattenpriester in WoW Forever nicht auf die Rolle einer Mana-Batterie reduzieren. Sein Schaden soll der eigentliche Grund sein, ihn mitzunehmen. Unterstützung kommt zusätzlich. Parallel hält das Team am offensive Heiligpriester fest, obwohl dieser in internen Tests zeitweise sogar reine Schadensklassen übertraf.
Das sagt Blizzard zu den Schadenspfaden
- Schattenpriester geben der Gruppe kein Mana wie in The Burning Crusade zurück.
- Ihr eigener Schaden soll konkurrenzfähig genug für einen Gruppenplatz sein.
- Vampirische Gruppenheilung liegt auf einer Abklingzeit.
- Stille bleibt eine optionale Investition.
- Der offensive Heiligpriester soll spielbar bleiben, trägt aber einen deutlichen Hybrid-Kompromiss.
Schaden zuerst, Nutzen obendrauf
Der Schattenpriester soll nicht mitgenommen werden, weil andere Klassen ohne ihn ihre Ressourcen verlieren. Blizzard grenzt das ausdrücklich vom Mana-Batterie-Modell aus The Burning Crusade ab. Heilung und Kontrolle bleiben nützlich, bilden aber nicht die einzige Existenzberechtigung.
Heilige Pein war intern bereits zu stark
Im Test übertraf ein Heilige-Pein-Spielweise zusammen mit Richturteil des Kreuzfahrers zeitweise mehrere reine Schadensspezialisierungen. Blizzard schwächte ihn daraufhin. Der Grund für die Vorsicht: Ein offensive Heiligpriester besitzt weiterhin vollständige Heilwerkzeuge und muss für diese Flexibilität einen größeren Schadensabstand akzeptieren.
Das Team will den Pfad trotzdem nicht entfernen. Gerade beim Questen und in der offenen Welt soll er eine echte Alternative bieten.
Unsere Einordnung
Die zwei Pfade zeigen Blizzards Hybridphilosophie besonders deutlich: spielbarer Schaden ja, kostenlose Spitzenleistung plus volle Heilung nein.
Die Frage an die Community
Welche Rolle soll ein Schadenspriester für die Gruppe erfüllen, wenn er kein Mana zurückgibt?